Schulleben

Der Unterricht beginnt ab 8:30 Uhr gemäß den Stundentafeln der Sekundarstufe; in der 5. und 6. Klasse findet an 2 bis 3 Nachmittagen Unterricht bis 14:45 Uhr statt, ab der 7. Klasse an 3 bis 4 Nachmittagen.

Der tägliche Kreis ist das Gesprächsforum, in dem die Bindung an die Gruppe stattfindet. Zugleich ist er Planungsort für Themen, die in der Freiarbeit behandelt werden. Er bietet Gelegenheit für Absprachen, Reflektion und Beschlussfassung. Gleichzeitig werden hier das respektvolle Zuhören und die Bewältigung von Konflikten geschult. Die Schüler und Schülerinnen lernen, Kritik in angemessener Form zu üben und mit ihr umzugehen. Tägliche Stille-Übungen im Kreis geben den Jugendlichen Gelegenheit, sich zu sammeln, zu sich selbst zu kommen und Vertrauen zur Gruppe zu entwickeln.

 

Praktika

Ab der fünften Klasse gibt es die "Schule vor Ort". Die Schüler sammeln Erfahrungen in Betrieben, um möglichst frühzeitig einen Einblick in die unterschiedlichen Berufssparten zu bekommen und um eigene Fähigkeiten hinsichtlich einer späteren Berufswahl besser einschätzen zu können.

In der 5. und 6. Klasse steht während der regulären Schulzeit eine Woche für dieses Praktikum zur Verfügung, in der 7. Klasse sind es zwei Wochen und in der 8. Klasse 4 Wochen Praktikum neben weiteren Berufsorientierungsprojekten. Den Platz für das Praktikum sollen die Schüler sich möglichst selbstständig suchen.

Schülerfirma und Pausenverkauf

Die Schule bietet die Möglichkeit, in einem geschützten Raum Fertigkeiten zu erlernen, die für das Berufsleben wichtig sind. Entsprechende Erfahrungen sammeln die Schüler ab der siebten Jahrgangsstufe bei der eigenverantwortlichen Organisation und Abwicklung des Pausenverkaufs. Schülerfirmen können je nach Bedarf und Interesse der Schüler eingerichtet werden.

In praktischen Projekten fließen Inhalte vieler theoretischer Fächer ein und können nachvollziehbar angewendet und erprobt werden. Neben den unterrichtsbezogenen Lerninhalten steht die Förderung persönlicher Fähigkeiten wie Planungsfähigkeit, Teamgeist, Organisationsfähigkeit, Selbstständigkeit und weitere Schlüsselqualifikationen im Mittelpunkt.

 

Exkursionen

Wir nutzen die Angebote unserer Region, besuchen Ausstellungen oder beteiligen uns an Aktionen, wo immer das für die Unterrichtsthemen sinnvoll ist. Jugendliche in der Sekundarstufe sollten dafür bereits in der Lage sein, sich selbstständig und sicher im Verkehrsnetz von Nürnberg zu bewegen.

 

Schullandheimaufenthalte und Fahrten

Jede Klasse der Mittelstufe fährt einmal pro Jahr ins Schullandheim. Neben der Verbesserung des sozialen Klimas in den Klassen und der Einbeziehung unterrichtsspezifischer Themen ermöglicht unsere Auswahl an erlebnispädagogischen Angeboten zudem, dass die Jugendlichen eigene Grenzen erfahren, Widerstände überwinden und neue Anforderungen bewältigen.

Zusätzlich erkunden die Schüler der Mittelstufe in jedem Schuljahr in einer dreitägigen Exkursion einen Teil Bayerns und erschließen sich zunehmend größere Lebensräume mit ihren geographischen und kulturellen Besonderheiten.

In der Oberstufe haben die jährlichen Fahrten wechselnde Schwerpunkte: In einem Jahr werden die Schüler durch erlebnispädagogische und gemeinschaftsfördernde Aktionen herausgefordert und im anderen Jahr fahren die Klassen in das europäische Ausland, wo es um Begegnung mit einer anderen Kultur und Kontakt mit Jugendlichen sowie Anwendung der Fremdsprache geht. Intensivere Begegnungen waren bereits über einen Schüleraustausch mit Spanien und einem vom deutsch-tschechischen Zukunftsfonds geförderten gemeinsamen Schullandheim mit tschechischen Jugendlichen möglich.

Wir arbeiten mit AISEC, einer internationalen Studentenorganisation, zusammen und freuen uns darauf, dass unsere Schüler ab Januar 2012 auch durch Praktikanten aus aller Welt die Gelegenheit erhalten, über ihren Tellerrand hinauszublicken.