Tagesablauf

In unserem Kindergarten leben und lernen derzeit 75 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung. Die Kinder sind 3 Gruppen zugeordnet und haben Pädagogen als ihre Hauptbezugspersonen. Jede Gruppe ist altersgemischt.

Zu bestimmten Zeiten und Anlässen, wie z. B. bei Morgenkreis, Geburtstagsfeiern, Mittagessen und der Stillen Zeit, halten sich die Kinder in ihrer Gruppe auf. Während der übrigen Zeiten wechseln sie je nach Vorhaben den Raum.

Die Kinder wählen selbständig ihre Tätigkeiten und Spielpartner und auch die Angebote der Pädagogen. Die Mitarbeiter beobachten genau, schaffen eine den Interessen der Kinder entsprechende vorbereitete Umgebung, stellen das Material vor, aktualisieren und ergänzen es. Das kann sowohl mit einem einzelnen Kind als auch mit einer kleinen Gruppe geschehen. Die Angebote für die Kinder orientieren sich sowohl an Jahres- und Festzeiten als auch an den Interessensschwerpunkten der Kinder. Das forschende Entdecken der Umwelt, das konkrete Erfahrungslernen und das handlungsorientierte Lernen stehen dabei im Vordergrund.

Der Tagesablauf ist klar strukturiert und täglich gleich. Das gibt den Kindern Sicherheit. Sie wissen stets, was als Nächstes kommt.

Das gemeinsame Mittagessen ist ein fester Bestandteil im Tagesablauf und Bestandteil der pädagogischen Arbeit in unserem Kindergarten. Daher gibt es bei uns nur Kindergartenplätze mit Mittagessen.

Wir haben bei aller Wahlfreiheit eindeutige Regeln, an denen sich Kinder und Pädagogen orientieren. Diese Regelungen sind sowohl für Kinder als auch Eltern und Mitarbeiter gerade bei der freien Wahl in vielen Bereichen hilfreich. Sie bilden den Rahmen – einen Teil der vorbereiteten Umgebung.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit im Kindergarten. Neben den regelmäßigen und vorbereiteten Elterngesprächen – in der Regel zweimal jährlich – tauschen die Betreuer mit den Eltern beim Bringen und Abholen Informationen und Beobachtungen aus. Ein enger Kontakt besteht auch durch die räumliche Nähe zur Schule. So erleben die Kindergartenkinder ihre ehemaligen Freunde aus dem Kindergarten als Schul- oder Hortkinder im Pausenhof oder bei gemeinsamen Aktivitäten in den Räumen des Hortes und der Schule.