Vorplatzgestaltung

Seit nunmehr 15 Jahren bestimmt das Krokodil des Bildhauers Christian Rösner den Vorplatz des MONTESSORI Zentrums in Nürnberg. Christian Rösner hat nach vielen Gesprächen mit den Verantwortlichen und den Nutzern des Zentrums die Aufgabe der Montessori-Pädagogik dargestellt die Begleitung der Kinder auf ihrem Weg zu selbstbestimmten, verantwortungsvollen jungen Erwachsenen. Unzählige Fotos zum Schulbeginn und zum Abschluss der Schullaufbahn sind entstanden und füllen die Alben der Familien und Kinder. Das Krokodil dient nicht zuletzt der Verbindung in die Nachbarschaft des Zentrums, und sei es nur als Bank beim Warten auf den öffentlichen Bus.

Nun ist das verwendete Eichenholz in die Jahre gekommen, teilweise haben sich Insekten, z. B. der Rosenkäfer eingenistet und zersetzen langsam aber sichtbar die Skulptur.

Die Frage, wie mit der Skulptur weiter verfahren werden soll, wurde am Zentrum breit und umfassend diskutiert. Das Ergebnis ist der Wunsch nach Erhaltung dieses „Markenzeichens“ auf dem Vorplatz.

Die Planungen sehen nun vor, das Krokodil in zwei Schritten zu erneuern und das Zentrum besser in die Nachbarschaft einzubinden. Mehrere Gesichtspunkte sind Grundlage der laufenden Planungen, die mit dem Stadtplanungsamt, dem Verkehrsplanungsamt und den verantwortlichen für Kunst im öffentlichen Raum durchgeführt werden:

  • Beruhigung des Hol- und Bringverkehrs in der Dr.-Carlo-Schmid-Straße vor dem Zentrum und in der angrenzenden Fußgängerzone,
  • Bereitstellung von Fahrradstellplätzen für Nutzer (wer ist gemeint? Nachbarschaft ist ja dann auch Nutzer) und Nachbarschaft,
  • Einbindung der Nachbarschaft und der Nutzer durch aktive Beteiligung am Entstehen der Neugestaltung mit dem Hinterlassen eines persönlichen „Fingerabdrucks“ in Form von selbstgestalteten farbigen Tontalern, die in Betonstelen eingesetzt werden. Diese Aktion mit ca. 2.000 Talern soll sich unter Anleitung von Christian Rösner über mehrere Jahre ziehen. Mit diesem Projekt soll die Achtsamkeit der nutzenden Menschen untereinander und mit ihrer Umgebung gefördert werden, nicht zuletzt durch Beteiligung von Menschen mit Behinderungen.

2017 Projektabschnitt 1

Die Holzsubstanz an den Rumpfteilen ist stark geschädigt, Teile des Schwanzes und vor allem die Figuren sind in gutem Zustand.

Die vermorschten Holzteile werden demontiert und auf dem Eidechsenplatz auf unserem Grundstück Dr.-Carlo-Schmid-Straße 85 hinter der Horterweiterung plaziert. Dort bieten sie den Eidechsen und Insekten einen optimalen Lebensraum, die weitere Entwicklung des Todholzes kann von den Kindern beobachtet werden.

Christian Rösner wird bis Ende Juli 2017 die fehlenden Stücke vor Ort neu bearbeiten und wieder fest verankern. Während des Sommerfestes am 22.07.2017 wird Herr Rösner ebenfalls auf dem Vorplatz arbeiten, eine kleine Ausstellung wird sein Werk zeigen.

Wir rechnen für den Projektabschnitt 1 mit folgenden Kosten (Brutto):

  • Honorar Christian Rösner - 10.000,00 Euro
  • Eichenstammholz - 3.000,00 Euro
  • Befestigungsmaterial - 600,00 Euro
  • Schwertransport - 1.000,00 Euro

Gesamt werden wir Brutto 14.600,00 Euro aufbringen müssen, ein Teil dieser Summe soll als Spenden eingeworben werden. Für das Eichenstammholz haben wir bereits eine Sachspende über 2.800,00 Euro erhalten.

2018 Projektabschnitt 2